Kolonistenhaus
Als Kolonisten bezeichnete man im 18. Jahrhundert die Moorsiedler. Zunächst entwässerten sie am Moorrand lebend das Moor, kultivierten es durch Brand (Moorbrandkultur) und machten so eine landwirtschaftliche Nutzung möglich. Daneben stachen sie Torf, trockneten ihn und hatten damit Brennmaterial. Zunächst lebten sie in heute unvorstellbarer Armut und Enge in Torfsodenhütten mitsamt ihrem Vieh in einem Raum. Später folgten Lehmhütten und Bauten aus gebrannten Ziegelsteinen, dem das Kolonistenhaus nachempfunden wurde. Es gliedert sich in den Wohnteil, der aus nur einem Raum für die gesamte Familie bestand, in dem sich das gesamte Leben mit Kochen, Essen und Schlafen aller Familienmitglieder abspielte. Hier wurde auch gesponnen und gehandarbeitet. Heute wird dieses Zimmer auch als Trauzimmer genutzt.
Als Kolonisten bezeichnete man im 18. Jahrhundert die Moorsiedler. Zunächst entwässerten sie am Moorrand lebend das Moor, kultivierten es durch Brand (Moorbrandkultur) und machten so eine landwirtschaftliche Nutzung möglich. Daneben stachen sie Torf, trockneten ihn und hatten damit Brennmaterial. Zunächst lebten sie in heute unvorstellbarer Armut und Enge in Torfsodenhütten mitsamt ihrem Vieh in einem Raum. Später folgten Lehmhütten und Bauten aus gebrannten Ziegelsteinen, dem das Kolonistenhaus nachempfunden wurde. Es gliedert sich in den Wohnteil, der aus nur einem Raum für die gesamte Familie bestand, in dem sich das gesamte Leben mit Kochen, Essen und Schlafen aller Familienmitglieder abspielte. Hier wurde auch gesponnen und gehandarbeitet. Heute wird dieses Zimmer auch als Trauzimmer genutzt.